Zwischen Physik, Fotografie und Halloween – Meine ersten Wochen in England

Liebes TASTE-Team,

gerne berichte ich von meiner bisherigen Zeit hier in England!

Also meine Gastfamilie besteht aus meiner Gastmutter Allison, meinem Gastvater Richard, seinem Sohn Jake, ihrem Hund Autumn, und ihren zwei Katzen Amelia und Agatha. Da meine Gasteltern unter der Woche viel arbeiten und ich den meisten Teil des Tages im College verbringe machen wir leider dann nicht so viel, dafür gehen wir am Wochenende oft zusammen mit dem Hund spazieren, wo sie mir die schönsten Ecken der Umgebung zeigen. 

Im College durfte ich drei Fächer wählen, bei denen ich mich für Physik, Fotografie und Geografie entschieden habe. Zusätzlich habe ich noch die Fächer Tutorial, in dem wir einfach über wichtige Sachen im späteren Alltag reden wie Geldprobleme, Steuern usw. und auch über ernstere Themen die einem begegnen können, wie Sucht, Gesundheitsprobleme oder ähnliches, und Workshop, in dem wir einfach Hausaufgaben machen oder lernen können.

Von dem Niveau unterscheidet es sich hier nicht wirklich von der deutschen Schule, Physik finde ich etwas schwerer aber wirklich machbar, sonst ist der Stoff aber sehr sehr ähnlich. Die Stundenpläne unterscheiden sich dafür sehr – ich habe viel weniger Stunden und verbringe sehr viele Freistunden im College, wobei ich in diesen lerne und Hausaufgaben mache, weil wir aufgrund der wenigen Stunden mehr Hausaufgaben aufbekommen. AG’s gibt es am College auch sehr viele, vor allem Sportarten – wir haben auch ein Gym in der Schule zu dem die Austauschschüler kostenlosen Zugang kriegen. Ich mache mit meiner Freundin Spanisch und gehe in das Gym.

Drastisch anders als in Deutschland ist es hier nicht. Das, was mich am meisten geschockt hat, ist, dass die Engländer, wenn‘s schnell geht, alles auf Brot packen würden. Bohnen (sowieso), Pommes, Pizza, Nudeln, alles, was man sich vorstellen kann als Sandwich. Außerdem kann man Chips hier fast nie in einer normalen Tüte kaufen, sondern in großen Tüten mit 6 ganz kleinen drin. 

Verhalten tun sich hier viele nicht wirklich anders als in Deutschland, obwohl fast alle viel offener und netter sind. Wenn man im Bus sitzt, kommt es nicht selten vor, dass man mal, vor allem von älteren Personen, einfach mal angesprochen wird und eine Konversation anfängt.

Mein schönstes Erlebnis hier war bisher wahrscheinlich Halloween, wo ich erst am 30.10. auf einer Party war nur innerhalb unserer Freundesgruppe, die wirklich superschön war, und am 31.10. nochmal mit einer großen Gruppe zu einem alten Fort in der Nähe gefahren bin und wir dort den Abend verbracht haben und uns die Feuerwerke angeschaut haben.

Liebe Grüße
Dina in Dorset