Ich bin Frances und jetzt seit etwa zwei Terms hier in Neuseeland. Mein erster Eindruck von Oxford auf der Südinsel war sehr positiv. Viele Neuseeländer sind sehr freundlich und die Kultur hier empfinde ich insgesamt als sehr warmherzig und offen.
Etwas eingeschüchtert war ich allerdings am ersten Schultag, als uns die Schüler mit einem traditionellen Māori-Haka begrüßten. Das ist ein kraftvoller Tanz, der Respekt und Willkommen ausdrückt, aber für mich als Neue zunächst sehr ungewohnt war. Danach mussten wir einen sogenannten Hongi machen (dabei berührt man sich mit der Stirn und atmet gegeneinander).
In meiner bisherigen Schulzeit habe ich leider noch keine engen Freundschaften mit einheimischen Schülern schließen können, aber ich verstehe mich gut mit vielen japanischen Austauschschülern und einer weiteren deutschen Schülerin. Meine Schule ist eher klein und gemütlich. Alle Lehrerinnen und Lehrer sind unglaublich nett und hilfsbereit. Handys sind auf dem Schulgelände nicht erlaubt, aber alle arbeiten mit Laptops oder Tablets. Schuluniform ist Pflicht, außer in der 13. Jahrgangsstufe, das kann jedoch je nach Schule unterschiedlich sein. Besonders angenehm finde ich, dass man während der Arbeit Musik hören darf.
Da ich beschlossen habe, meinen Abschluss hier in Neuseeland zu machen, habe ich mich gemeinsam mit meiner Schulbetreuerin zusammengesetzt und die Gastfamilie gewechselt. Nach dem Wechsel habe ich jetzt eine für mich passende Gastfamilie. Hier lebe ich in einer flexiblen Familie, mit einer ruhigen Umgebung und sogar einer Katze, die fast jede Nacht bei mir im Bett schläft. Ich habe auch eine tolle japanische Mitbewohnerin
Insgesamt fühle ich mich hier aber wohl und bin dankbar für die vielen Erfahrungen, die ich in Neuseeland machen darf, auch wenn nicht immer alles perfekt ist, lerne ich unglaublich viel über das Land, die Menschen und mich selbst.